18. 08. 24
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Derbysieg

"Derbysieger, Derbysieger!" - "Die Nummer eins in Hamm sind wir." Noch Minuten nach dem Abpfiff feierten die Spieler mit den Zuschauern in der Gäste-Kurve den 3:1-Erfolg im Stadtduell bei der Hammer Spielvereinigung.

Es war ein Prestigeerfolg, der nach etwa einer Viertelstunde Spielzeit in weite Ferne gerückt war. Denn quasi in einer Spielszene verlor die Westfalia zwei Spieler und geriet mit 0:1 in Rückstand. Zunächst verletzte sich Christopher Stöhr während eines Zweikampfes schwer im Gesicht, er musste anschließend mit dem Rettungswagen abtransportiert werden. Die Partie wurde in dieser Szene allerdings nicht unterbrochen, im direkten Anschluss brachte Patrick Polk seinen Gegenspieler als letzter Mann vor dem Strafraum zu Fall. Die Folge war eine Rote Karte sowie das 0:1 aus dem daraus resultierenden Freistoß. Die HSV sah aus wie der sichere Sieger. Doch die Mentalmonster aus Rhynern kamen zurück. Nur fünf Minuten später hatte Lennard Kleine die Freistoßchance. Scheiterte er hier noch knapp, so machte er es eine Minuten später besser vom Strafstoßpunkt - 1:1. Die Westfalia war zurück im Spiel und ließ die numerisch überlegene HSV in der Folgezeit nicht zur Entfaltung kommen. Die beste Chance bis zur Pause hatte sogar noch Salvatore Gambino mit einem raffinierten Heber, den der HSV-Keeper Peters gerade noch über die Latte lenkte. Nach dem Wechsel deutete vieles auf eine lange Abwehrschlacht für Rhynern hin. Die Hammer machten Druck, es ergaben sich auch zwei, drei gute Chancen, die Westfalia-Keeper Maximilian Eul aber entschärfte. Rhynern versuchte, Nadelstiche zu setzen. Eine erste Kontermöglichkeit hatte Akhim Seber, doch war sein Seitfallschuss nicht platziert genug. Besser machte es Tim Neumann in der 68. Minute. Er drückte eine Freistoßflanke über die Linie zur zu diesem Zeitpunkt überraschenden 2:1-Führung. Danach wirkte die HSV geschockt, brachte eigentlich keinen klaren Angriff mehr zustande. In einer turbulenten Schlussphase sicherte sich die Westfalia schließlich die ersten drei Punkte der Saison. Zunächst sah HSV-Keeper Peters die Rote Karte nach einem Foulspiel an Hakan Sezer. Der Gefoulte verwandelte selbst zur Entscheidung - 3:1. In der Nachspielzeit sah schließlich noch Adrian Cieslak die Rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung. Fazit: Ein sicherlich teuer erkaufter, aber dennoch schöner Derbysieg!!

 

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